Die weitere Falschinformation des Dr. Fiala, dass die Spirale keine nidationshemmende Wirkung hat


Im "Museum - Newsletter 2006/12" auf der Website www.muvs.at  informiert Fiala die Frauen und Interessierte wieder falsch, diesmal über die Wirkung der Spirale:

"Seit mehr als 20 Jahren werden nur noch die modernen Spiralen angewendet, die mit einem feinen Kupferdraht umwickelt sind. Leider hält sich immer noch die falsche Auffassung, dass Spiralen die Einnistung einer befruchteten Eizelle verhindern, das traf lediglich auf die reinen Plastikspiralen zu, die längst von den modernen Spiralen abgelöst wurden."

Klickt man jedoch auf der Website www.gynmed.at im Abschnitt "Legen oder Entfernen einer Spirale (Kupfer- oder Hormonspirale Mirena)" auf "Kupfer", so erscheint eine "Pro Familia"-Information über die Spirale, welche im Abschnitt "Die Kupferspirale"das Gegenteil aussagt: "Das Kupfer trägt außerdem wesentlich dazu bei, dass der Aufbau der Gebärmutterschleimhaut gestört wird. Damit wird die Einnistung einer befruchteten Eizelle in die Gebärmutter verhindert, falls es doch zur Befruchtung gekommen sein sollte."

Was Fiala in Abrede stellt, ist im  "pro:woman"-Ambulatorium eine Geschäfts-Idee! Auf deren Homepage www.prowoman.at findet sich dort nämlich im Abschnitt "Rasche Notfallverhütung und Hilfe" neben dem Punkt "Pille danach" auch "Spirale danach"

Klickt man auf der Pro-Familia-Homepage www.profamilia.de "Spirale danach" an, so findet sich im Abschnitt "Was ist die 'Spirale danach' und wie wirkt sie?" folgende Information: "Die 'Spirale danach' ist eine Kupfer-Spirale, die auch zur langfristigen Verhütung genutzt werden kann. Das Kupfer in der Spirale beeinflusst das Milieu in der Gebärmutter und in den Eileitern. Diese Veränderungen stören die Befruchtungsfähigkeit der Spermien und die Einnistung einer befruchteten Eizelle. Die Hormonspirale eignet sich nicht zur Nachverhütung."

Im Abschnitt "In welchem Zeitraum wirkt die 'Spirale danach'?" wird erläutert: "Die 'Spirale danach' kann spätestens bis zum 5. Tag nach einem ungeschützten Geschlechtsverkehr eingelegt werden."

Im Abschnitt "Wann ist die 'Spirale danach' eine geeignete Nachverhütung?" ist zu lesen: "Die 'Spirale danach' ist als Nachverhütung geeignet wenn - die 72 Stunden Zeitspanne für die 'Pille danach' überschritten ist"  und als weiteren Punkt: wenn - "Sie die Nachverhütung mit höchster Sicherheit anwenden wollen".

Die Spirale ist somit eine "Nachverhütung mit höchster Sicherheit", doch Fiala behauptet: "Leider hält sich immer noch die falsche Auffasssung, dass Spiralen die Einnistung einer befruchteten Eizelle verhindern".

Welche Spirale meint er? Die Spirale aus Eierteig oder die medizinische Spirale? Wenn er die medizinische Spirale gemeint hat und das hat er tatsächlich, so hat sich dieser Abtreiber auf sein, ihm vom Gesetzgeber gestattetes Lohnschlächter-Handwerk zu beschränken, nicht aber auf das Fachgebiet verantwortungsvoller Frauenberatung zu begeben, was spezielle Kenntnisse vorausetzt, die Fiala aber fehlen!

Wer behauptet, dass Abtreibung keine Auswirkung auf die Fruchtbarkeit hat und weiter behauptet, dass die Spirale nicht die Einnistung der befruchteten Eizelle verhindert, hat sich selbst als ernstzunehmender "Berater" disqualifiziert!

Auch in der gewiss nicht katholisch orientierten "freien Enzyklopädie Wikipedia" wird die "Spirale (Verhütung)" in einer Tabelle als "Implantat aus Kupfer in der Gebärmutter, nidationshemmend" beschrieben.